
08.09.10
Björn Heregger lebt Hike2Ride
Premiere des Harry Putz Films beim 16. Filmfest in St. Anton
St. Anton als Hot Spot. Sie waren in Kanada, Neuseeland, sie fuhren steile Couloirs in den USA und Frankreich. Allerdings ist das nicht Thema des Films.
"Nach all den Erfahrungen in der ganzen Welt, dachten wir, dass unberührte Steilhänge direkt vor unserer Haustür auf uns warten", so Mitch Tölderer - einer der drei Protagonisten von "Hike2Ride". Der Snowboarder fährt bei der Freeride World Tour mit. Ebenso wie Stefan Häusl, der dritte in der Seilschaft um Björn Heregger.
Die Region um die Darmststädter Hütte diente als Revier für sagenhafte Filmaufnahmen. Das Basislager - die Schutzhütte - liegt in mitten von zahlreichen Steilflanken, die "by fair means" erklommen und befahren werden. Hike2Ride vermittelt das Lebensgefühl dieser Sportart. Warum tut man sich das an: Steile Hänge hinauf - die Ski auf dem Rücken? Die eigene Line, individuell und unbefahren ist einer der Gründe dafür, dass Björn mit seinen Kollegen immer wieder die Einsamkeit der Couloirs sucht. Einsam auch, weil Gefahren bestehen, die nicht jeder fähig ist, zu meistern. Der Film dokumentiert eindrucksvoll und warnend zugleich sowohl die "Sharks" (O-Ton Stefan Häusl), die unter einer sehr dünnen Schneedecke lauern, als auch die Auslösung eines Schneebretts. Björn verschwindet, ist für einige Sekunden nicht zu sehen und taucht dann plötzlich aus der Lawine auf. Erleichterung. "Ich habe in dem Moment alles richtig gemacht", sagt Björn später auf der Bühne. "Generell ist das der bekannte Fehler, der letzten Fahrt. Eigentlich wollten wir den Tag beenden und zur Hütte zurückkehren. Allerdings gibt es da immer eine Line, die noch unbefahren ist. Die Sonneneinstrahlung war an diesem Tag schon sehr stark. Daher die Auslösung der Lawine."
Neben den Freuden, Riskien und Leiden des Hike2Ride stellt der Film die drei Akteure sehr persönlich und lebensnah dar.
Für alle, die das Filmfest in St. Anton am Arlberg verpasst haben: Hike2Ride wird auch gespielt beim DAV Tegernseer Filmfestival - 22.10.2010 um 20:00 Uhr!
"Nach all den Erfahrungen in der ganzen Welt, dachten wir, dass unberührte Steilhänge direkt vor unserer Haustür auf uns warten", so Mitch Tölderer - einer der drei Protagonisten von "Hike2Ride". Der Snowboarder fährt bei der Freeride World Tour mit. Ebenso wie Stefan Häusl, der dritte in der Seilschaft um Björn Heregger.
Die Region um die Darmststädter Hütte diente als Revier für sagenhafte Filmaufnahmen. Das Basislager - die Schutzhütte - liegt in mitten von zahlreichen Steilflanken, die "by fair means" erklommen und befahren werden. Hike2Ride vermittelt das Lebensgefühl dieser Sportart. Warum tut man sich das an: Steile Hänge hinauf - die Ski auf dem Rücken? Die eigene Line, individuell und unbefahren ist einer der Gründe dafür, dass Björn mit seinen Kollegen immer wieder die Einsamkeit der Couloirs sucht. Einsam auch, weil Gefahren bestehen, die nicht jeder fähig ist, zu meistern. Der Film dokumentiert eindrucksvoll und warnend zugleich sowohl die "Sharks" (O-Ton Stefan Häusl), die unter einer sehr dünnen Schneedecke lauern, als auch die Auslösung eines Schneebretts. Björn verschwindet, ist für einige Sekunden nicht zu sehen und taucht dann plötzlich aus der Lawine auf. Erleichterung. "Ich habe in dem Moment alles richtig gemacht", sagt Björn später auf der Bühne. "Generell ist das der bekannte Fehler, der letzten Fahrt. Eigentlich wollten wir den Tag beenden und zur Hütte zurückkehren. Allerdings gibt es da immer eine Line, die noch unbefahren ist. Die Sonneneinstrahlung war an diesem Tag schon sehr stark. Daher die Auslösung der Lawine."
Neben den Freuden, Riskien und Leiden des Hike2Ride stellt der Film die drei Akteure sehr persönlich und lebensnah dar.
Für alle, die das Filmfest in St. Anton am Arlberg verpasst haben: Hike2Ride wird auch gespielt beim DAV Tegernseer Filmfestival - 22.10.2010 um 20:00 Uhr!