Sherpa Women

Was bedeutet Sherpa? Der Name (Tibetisch shar = Osten, pa = Volk, also „Ostvolk“) bezieht sich auf die Herkunft dieser tibeto-mongolischen Volksgruppe, die vor etwa 500 Jahren das Everest Gebiet in Nepal besiedelte. Bekanntgeworden sind die Sherpas, die ursprünglich Bergbauern, Viehzüchter und Händler waren vor allem für ihre Rolle bei Expeditionen und Trekkings. Sie arbeiten als Träger zwischen den Höhenlagern der Himalaya Berge, als Sirdar (Führer) oder Köche. Für die Sherpas, zu denen heute ca. 178.000 Menschen zählen, ist der Trekkingtourismus eine wichtige Einnahmequelle.
Bei SALEWA kennt die Leidenschaft für den Bergsport keine Grenzen. Besonders engagieren wir uns für die Menschen und Kulturen, die unsere Passion für den Bergsport teilen. Beim Bergvolk der Sherpas fällt auf, dass Frauen und Mädchen gesellschaftlich benachteiligt werden. Das hat mit einem Mangel an Bewusstsein und tief verwurzelten Traditionen zu tun. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch die gleiche Chance verdient hat und lehnen jegliche Form der  Diskriminierung ab. Um die Frauen in West-Nepal zu unterstützen, haben wir das Projekt „Sherpa Women“ ins Leben gerufen. Für jedes verkaufte Teil vorher definierter Produkte aus der 5C Kollektion, spenden wir 1 Euro für ein Hilfsprojekt, das wir gemeinsam mit der NGO „Empowering Women of Nepal“ durchführen. Ziel dieses Projektes ist es, die Frauen durch eine gezielte Ausbildung im Tourismus- und Trekkingbereich in die Lage zu versetzen, Arbeit zu finden und ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Angesetzt ist das Trainingsprogramm für eine Dauer von zwei Jahren und beinhaltet die folgenden Kurselemente:

Aktivitäten im ersten Jahr:
•    Training für 30 Frauen aus Jumla
•    5-tägiges Praxistraining im Trekking in Rara Lake
•    10-Tages-Programm, das Kenntnisse in Gästebetreuung, Kochen, Gesundheitsthemen,  Umweltbewusstsein etc. vermittelt  
•    Freiwilligen-Programm, z.B. drei Wochenausflüge zum Englischunterricht oder ähnliches

Aktivitäten im zweiten Jahr:
•    Englischer Sprachunterricht sowie vertiefende Kenntnisse des Kursstoffes aus dem ersten Jahr in Gästebetreuung, Kochen, Gesundheitsthemen, Umweltbewusstsein etc. vermittelt  
•    Lokales Trekking-Training  in Jumla oder Mugu
•    Auswahl der Ambitioniertesten Teilnehmer zur weiteren Ausbildung
•    Fels- und Eisklettern in Pokhara und anderen Destinationen Nepals

Die ersten Kurse beginnen im Mai. Über die weiteren Fortschritte des Projektes informieren wir hier auf der Website.

Roger Schüli, Swiss top-class all-rounder: "Alpine activity up and down the mountain."

Newsletter abonnieren